Die Bank zum „Zum Schlossblick“

Der Entenweiher in Urberach wurde neu gestaltet. Die vorhandenen Bänke sollten entsorgt werden. Dies haben die Quartiersgruppen in Rödermark zum Anlass genommen und die alten, maroden Bänke abgeholt. Sie wurden und werden aufbereitet und unter der Aktion „Bänke verbinden“ zwischen den Stadtteilen von Rödermark wieder aufgestellt.
So haben dann auch die „Bänkebuben“ – vier Herren im gestandenen Alter – der Quartiersgruppe Urberach eine Bank an der Messenhäuser Str., zwischen Urberach und Messenhausen aufgebaut.

Beim Aufbau schlenderte eine Anwohnerin mit ihrem Hund vorbei und man kam ins Gespräch; weshalb, wieso und warum gerade hier, an einer Kommunalstraße an der es nichts besonderes zu sehen gäbe. Die Unterhaltung endete dann mit einer lustig, ironischen Bemerkung der Anwohnerin „Na dann, gutes Gelingen mit dem Aufbau eurer Bank „Zum Schlossblick“.

Dies haben die Bänkebuben, zum Anlass genommen mit der Stadt zu reden um für einen besseren Ausblick zu sorgen. Daraufhin wurden von der Stadt freundlicher Weise die Büsche gelichtet um einen freien Blick ins Feld zu erhalten.
Ende März haben wir dann die Bank „Zum Schlossblick“ vervollständigt.

Zwischen zwei Bäumen wurde ein Fensterrahmen aufgehängt und in diesem Rahmen hängt ein „Schloss“, zwar nur ein Vorhängeschloss, aber immerhin ein Schloss.

Damit verdient die Bank „Zum Schlossblick“ auch wirklich ihren Namen.
So führt ehrenamtliches Schaffen zu einer wunderbaren Bank mit einem schönen Ausblick und ganz ohne Scherz. Die Besiedlungsgeschichte von Ober-Roden

Windige Übersicht – Neue Bank auf der Bulau

Die erste von uns angefertigte Holzbank, versehen mit dem Urberacher Wappen, haben wir 2018 auf der Bulau aufgestellt. Diese hat unter den Wettereinflüssen sehr gelitten, so dass wir sie im letzten Jahr abgebaut haben.

 

 

 

Am gleichen Platz wurde jetzt eine neue Bank errichtet.

Von diesem windigen Platz hat man eine wunderbare Übersicht über Urberach.

 

 

 

 

 

 

Mit einem kleinen Sektumdrunk haben wir die neue Bank dann am 17.1.26 auf den Namen „Windige Übersicht“ getauft und das Sicherungsband wieder entfernt.

Zweite Bank auf dem Weg nach Ober Roden erstellt

Auf dem Weg nach Ober Roden haben wir die zweite überarbeitete Bank aufgestellt.

In Absprache mit der Stadt wurden die alten Bauteile übernommen (bei der Neugestaltung des Entenweihers wurde die Bank nicht mehr benötigt), die Bretter abgeschliffen und neu lackiert.

An dem mit der Stadt abgestimmten Standort haben wir sie dann wieder aufgebaut und sofort für gut befunden.

Sie soll vielen Menschen auf ihrem Spaziergang zwischen den Ortsteilen eine Möglichkeit zum Ausruhen bieten.

Eine Bank ist noch in Bearbeitung, ebenso die Bank auf der Bulau in der Nähe des Keltenzugs.

Neue Bank auf der Bulau lädt zum Verweilen ein.

Bankübergabe durch Quartiersgruppe

Bereits 2018 wurde in der Quartiersgruppe Urberach der Gedanke aufgegriffen, die Bänke in und um Urberach zu verzeichnen, um so schöne Plätze zum Verweilen zu kartieren und Spaziergänger und Radfahrer die Tourenplanung zu erleichtern. Ausgangspunkt für dieses sogenannte Bänkekataster der Quartiersgruppe war eine Liste, die die Stadtverwaltung zur Verfügung stellte. Die Liste mit Bänken in Urberach wurde von der Quartiersgruppe in Handarbeit in eine Datenbank überführt. Jede der dort gelisteten Bänke wurde um weiterführende Informationen und Angaben erweitert. Neben dem Zustand und der Position der Bank wurden auch Angaben zur Aussicht, die Nähe zu Spielplätzen oder lokalen Highlights in der Nähe ergänzt. Bilder der Bank und der Umgebung erleichtern die Identifizierung und Verortung der jeweiligen Bänke.

158 Bänke sind so aktuell im Urberacher Stadtgebiet erfasst worden, die Arbeiten am Bänkekataster sind damit fast abgeschlossen. Als letzter Schritt steht noch die Plakettierung der Bänke aus, denn um die Identifizierung der Bänke zu erleichtern, erhielt jede Bank eine eigene Nummer. Die Stadt finanzierte hierfür kleine Metalschilder, die, mit Schlagzahlen versehen, auf der Rückseite jeder Bank angebracht werden. Im Zuge der Anbringung der Schilder steht schließlich noch eine letzte Kontrolle an. Position, Material sowie der Zustand der Bänke werden erfasst und, analog zu den bekannten Schulnoten, die Bänke von 1 (neu) bis 6 (austauschbar) bewertet, um den Sanierungsbedarf zu ermitteln.

Auch Lücken sind während der Arbeiten am Bänkekataster identifiziert worden. Eine erste solche Lücke im Bänkebestand wurde schon gemeinsam geschlossen. Quartiersgruppenmitglied Herbert Lotz leistete dafür ganze (Hand-) Arbeit. Grundlage bildete das Holz einer Buche aus dem Stadtwald, welche einst ganz in der Nähe des neuen Bankstandorts, oberhalb des alten Wasserspeichers, stand und bei einem Herbststurm 2017 fiel. Die Stadt stellte das Holz dieser Buche der Quartiersgruppe für den Bau einer Bank zur Verfügung.

Nach dem Aufschneiden im Wald Anfang März wurden Teile dieser Buche gelagert und im Sommer in ihre endgültige Form gebracht.

Die Fertigstellung mit giftfreiem Oberflächenschutz erfolgte schließlich im November bevor die Bank vom städtischen Betriebshof an ihrem neuen Standort angebracht wurde.

Bank Nummer 111

Auf Höhe der Keltengruppe steht sie nun zentral zwischen Urberach und der Keltengruppe auf der Bulau und lädt ein, bei einer Rast den Blick über Urberach bis in den Spessart und Odenwald schweifen zu lassen.

Versehen mit dem Orwischer Wappen und der Nummer 111 wurde sie bei einem gemeinsamen Termin mit Bürgermeister Jörg Rotter, Fachbereichsleiter Thomas Kron und Referent des Bürgermeisters Thomas Mörsdorf, vergangene Woche der Öffentlichkeit übergeben. Bürgermeister Jörg Rotter zollte beim Ortstermin den Protagonisten der Quartiersgruppe hohes Lob: „Sie haben in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit dieses schöne Leitbildprojekt mit Leben gefüllt. Die Bank ist dafür ein erstes sichtbares Zeichen. Mit der künftigen digitalen Darstellung werden sowohl Spaziergängerinnen und Spaziergänger als auch die Stadt einen konkreten Nutzen haben. Quartiersgruppe und Stadt haben erneut gezeigt, wie gute Zusammenarbeit funktioniert!“

Es folgen nun noch der Abschluss der Markierungs- und Erfassungsarbeiten der Quartiersgruppe. Im Anschluss sollen die gesammelten Informationen des Bänkekatasters der Stadt zur Verfügung gestellt und auf einer Internetseite der Quartiersgruppe Urberach präsentiert werden.

Foto Übergabe der Bank: (v.l.n.r.) Fachbereichsleiter Thomas Kron, Herbert Lotz, Günter Lenhardt, Peter Brinkhus, Referent des Bürgermeisters Thomas Mörsdorf, Jürgen Heckwolf und Bürgermeister Jörg Rotter.